Die paradiesischen Buchten der Costa Smeralda, die einladenden Bergdörfer im Inselinneren und andere Highlights versprechen erholsame Ferien auf der Mittelmeerinsel.
Sardinien
Lage:
im Mittelmeer, unterhalb von Korsika
Visum:
nicht erforderlich
Hauptstadt:
Cagliari
Zeitzone:
MEZ, Zeitverschiebung: keine
Amtssprache(n):
Italienisch, Sardisch
Aktivitäten:
Wandern, Kultur, Strandurlaub
Einwohner:
1.630.475 (Stand 2019)
Klima:
mediterran
Währung:
Euro
Bus und Bahn:
recht gut ausgebaut
Strom:
230V, Adapter nicht nötig
Mietwagen:
wird empfohlen
Sardinien begeistert beim Urlaub im Sommer mit herrlichen Badebuchten am Meer, einem bergigen Hinterland mit mediterraner Vegetation und malerischen Küstenstädten. Die zweitgrößte Insel des Mittelmeers gehört zu Italien, obwohl sie nur zwölf Kilometer südlich der französischen Insel Korsika liegt.
Strandurlaub auf Sardinien
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Steile Treppen mit einem fantastischen Blick auf das Meer führen bei Alghero zur Grotta di Nettuno (Neptungrotte). Der Weg in der fast senkrechten Felswand ist nur bei ruhiger See begehbar.
Sardinien ist eine Traumdestination für einen erholsamen Strandurlaub am Mittelmeer. Entlang der abwechslungsreichen Küstenlinie der Insel gibt es sowohl kilometerlange feinsandige Strände als auch einsame, von Felsen umrahmte Buchten.
Schon gewusst?
Sardinien hat eine Küstenlänge von 1.840 Kilometern, deren Aussehen häufig von felsigen Küsten bis hin zu malerischen Stränden wechselt.
Einer der schönsten Küstenabschnitte ist die Costa Smeralda im Nordosten Sardiniens. Der wohlklingende Name kommt nicht von ungefähr, denn das glasklare Meer schimmert hier in allen Smaragdtönen.
Das touristische Zentrum der Costa Smeralda ist der mondäne Hafenort Porto Cervo. Hier kann man beim Bummel über den Jachthafen auf die eine oder andere Berühmtheit treffen, denn die Stadt ist ein Anziehungspunkt für den internationalen Jetset.
Aktivitäten im Inselinneren
Wandern lässt es sich auf Sardinien auch. Die Gebirge reichen bis auf über 1800 Meter Höhe herauf. Von den Höhen haben Sie dann einen tollen Blick auf die umliegende Landschaft, wie hier im Golfo Aranci.
Deutlich ruhiger geht es im Inselinneren zu. Naturliebhaber werden hier von schroffen Bergen und eindrucksvollen Schluchten verzaubert. Die Gola Su Gorroppu etwa zählt mit ihren bis zu 400 Meter hohen Felswänden zu den tiefsten Schluchten Europas.
Wer während der Ferien auf Sardinien gerne wandern möchte, der sollte den Naturpark um den Monte Arci bereisen. Die Hänge dieses erloschenen Vulkans im Westen der Insel sind bewachsen mit farbenprächtigen, aromatisch duftenden Macchiabüschen und knorrigen Steineichen.
Besonders idyllisch gelegen ist das Bergdorf Fonni in der Provinz Barbagia. Umgeben von Kastanienwäldern, bietet das Dorf auf über 1000 Metern Höhe einen atemberaubenden Blick auf die höchsten Berge Sardiniens.
Beste Reisezeit für Sardinien
Im Osten Sardiniens können Urlauber und Urlauberinnen den Sonnenuntergang lmit Blick auf die vorgelagerte Insel Tavolara genießen.
Sardinien eignet sich perfekt für einen Strandurlaub im Sommer. Das Wetter zeichnet sich in diesen Monaten durch angenehm warme Luft aus. Dazu passen die badetauglichen Wassertemperaturen.
Auf Sardinien herrscht ein typisch mediterranes Klima mit trockenen Sommern und feuchten Wintern. Für ausgiebige Wanderungen und Sightseeing empfehlen sich eher die Frühjahrs- und Herbstmonate, weil es dann im Inland nicht allzu heiß ist.