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Durchatmen im Kinderheilwald Usedom
Zwischen Wipfeln und Wellen
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„Komm, wir gehen Waldluft schnuppern!“ Das klingt nach Sonntagsspaziergang mit Thermoskanne. Auf Usedom, Deutschlands zweitgrößter Insel in der Ostsee, wird der Ausflug in den Wald zum Familienabenteuer mit Gratis-Stärkung für Atemwege und Abwehrkräfte. Vor allem im Herbst, wenn buntes Laub unter den Schuhen raschelt und das Licht golden durch die Äste fällt, lädt der Naturraum zum Durchatmen ein.
Wortwörtlich gilt dies im Kinderheilwald von Heringsdorf. Nur wenige hundert Meter vom Meer entfernt treffen hier nicht nur frische Waldluft und salzige Meeresbrise aufeinander, sondern auch Naturerlebnis und Bewegung. An 13 liebevoll gestalteten Stationen können die Jüngsten schaukeln, klettern, balancieren – und dabei ganz nebenbei etwas für ihre Gesundheit tun.
Doch damit nicht genug: Usedom hält noch viel mehr für Familien bereit, die gerne draußen unterwegs sind – ob hoch über den Baumwipfeln oder am Ostseestrand.
Ein Kinderheilwald – was ist das eigentlich?
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Ein Wald, der heilt? Klingt ein bisschen nach Märchen, ist aber real. Der Kinderheilwald in Heringsdorf ist der erste seiner Art in Europa und wurde speziell für Kinder konzipiert. Das Besondere: Hier wird die gesundheitsfördernde Wirkung des Waldes mit spielerischen Bewegungsangeboten verbunden. Insbesondere Kinder mit Atemwegserkrankungen profitieren von der frischen Luft, die sich mit salzhaltiger Meeresbrise verbindet. Doch auch kerngesunde Kinder tanken hier beim Spielen und Toben neue Energie.
Spielerisch in der Natur gesunden
Der Wald liegt nur wenige Minuten vom feinen Ostseestrand entfernt. Er ist in den Heringsdorfer Kur- und Heilwald eingebettet und das ganze Jahr über frei zugänglich. - Bild: TMV/Gross
Der Kinderheilwald ist kein klassischer Spielplatz, sondern ein durchdachter Erlebnisraum. Interaktive Stationen laden dazu ein, den Körper zu bewegen und die Sinne zu schärfen. Ob klettern, schaukeln, barfuß gehen, im Moos liegen oder Geräusche erkennen - jede Aufgabe ist mit einem kleinen Trainingsziel verbunden. Ständiger Begleiter für die kleinen Waldbesucher ist Theo. Der niedliche Waldgeist ist auf den Schautafeln präsent und führt in die Erlebnisstationen ein.
Träumen unter Bäumen – im Schaukelnest
Schaukeln fördert den Gleichgewichtssinn und die Bewegungskoordination, schult die Körperbeherrschung und unterstützt die motorische Entwicklung - Bild: TMV/Gross
In der großen Nestschaukel beginnt der Wald zu schwingen. Wer mag, stößt sich kräftig ab und lässt sich hoch in die Luft tragen, bis der Himmel zwischen den Ästen aufblitzt. Andere sinken tief ins Netz, lassen sich sanft wiegen und blicken hinauf in ein Dach aus Blättern. Hier möchte man einfach liegen bleiben.
Eine kleine Waldmusik
Am Klangbaum werden nicht nur akustische und feinmotorische Fähigkeiten sowie das Rhythmusgefühl geschult, sondern auch die Fantasie. - Bild: TMV/Gross
Am Klangbaum wird der Wald zum Klangraum: Mit dem Schlegel in der Hand erzeugen kleine Musikerinnen und Musiker helle oder tiefe, laute oder leise Töne. Es klingt und hallt durchs Blätterdach – und manchmal entsteht sogar eine kleine Melodie.
Treppenkönig werden? Nur Mut!
Neben Gleichgewicht und Geschicklichkeit ist an der Station Treppenkönig auch eine ordentliche Portion Mut gefragt. - Bild: TMV/Gross
Beim „Treppenkönig“ gilt es, einen Höhenunterschied von über zehn Metern zu meistern – und das nicht etwa über eine komfortable Treppe. Stattdessen warten Findlinge und Baumstämme, schmale Bretter zum Balancieren und Seile zum Festhalten. Jeder Schritt verlangt Konzentration, Gleichgewicht und ein bisschen Mut. Wer oben ankommt, weiß: Der Titel „Treppenkönig“ ist hier wirklich verdient.
Kinderyoga: Ohne Matte, aber mit viel frischer Luft
Entspannung mal anders – auf großen Steinen mitten im Wald finden Nachwuchs-Yogis ihre Balance. - Bild: TMV/Gross
Dass Bewegung nicht immer wild sein muss, erleben Kinder beim regelmäßigen Kinderyoga im Wald. Zwischen Baumkronen und Vogelgezwitscher kommen sie hier zur Ruhe – nicht auf Yogamatten, sondern auf großen Steinen. Angeleitet von einer Kursleiterin üben sie zwischen Buchen und Kiefern den „fliegenden Vogel“, den „Bären“ oder den „Frosch“.
Tipp:
Das Kinderyoga wird regelmäßig im Kur- und Heilwald angeboten, die Termine sind auf der Website der Kaiserbäder zu finden.
Baumwipfelpfad: Auf Augenhöhe mit Eichhörnchen und Co.
Herbst von oben – der Baumwipfelpfad Usedom bietet goldene Ausblicke über Wald und Meer. - Bild: TMV/Gross
Wer den Wald einmal aus einer anderen Perspektive erleben möchte, sollte den Baumwipfelpfad Usedom nicht verpassen. In unmittelbarer Nähe zum Kinderheilwald führt der 785 Meter lange Pfad in luftiger Höhe durch die Baumkronen und bietet einen beeindruckenden Blick über die Ostsee. Auf Augenhöhe mit Spechten, Eichhörnchen und Co. sorgen interaktive Lernstationen rund um die Flora und Fauna der Insel für Abwechslung.
Wer schwindelfrei ist, wagt sich auf wackelige Balancierbalken oder testet sein Wissen an Mitmach-Elementen. Höhepunkt ist der 33 Meter hohe Aussichtsturm mit seinem 50 Quadratmeter großen Netz, das sich über dem Abgrund spannt. Wer sich traut, legt sich drauf – und schaut durch das Gitter direkt in die Tiefe. Nichts für schwache Nerven, aber ein Erlebnis, das in Erinnerung bleibt.
Der Pfad in Zahlen
Länge des Pfads: 785 Meter
Pfadhöhe: bis 23 Meter
verwendete Holzmenge: 957 Kubikmeter
verwendete Holzarten: Lärche, Douglasie
Ab ans Meer: Entdeckertour am Strand
Mit Becherlupe und Kescher auf Entdeckungstour – kleine Strandforscher erkunden die Lebewesen an Usedoms Ostseeküste. - Bild: TMV/Gross
Auf Usedom liegen Wald und Meer ganz nah beieinander – vom Heilwald in Heringsdorf ist es nur ein kurzer Weg bis an den Strand. Wer Lust auf Entdeckungen hat, kann nicht nur Sandburgen bauen und Muscheln sammeln, sondern die Ostseeküste spielerisch erforschen.
Dafür lohnt sich zum Beispiel ein Ausflug nach Karlshagen. Dort wartet das Programm „Kleine Strandforscher“ auf neugierigen Nachwuchs: Ausgestattet mit Kescher, Eimer und Schaufel geht’s mit einem Guide auf Tour. Was lebt im Sand? Wie fühlt sich eine Qualle an? Und warum ist Müll im Meer ein Problem? Altersgerecht erfahren Kinder hier mehr über die Ostseeküste – und lernen dabei ganz nebenbei, wie wichtig es ist, auf die Umwelt zu achten. Und danach? Nichts wie raus aus den Gummistiefeln und rein ins Vergnügen! Durch den Sand rennen, buddeln, platschen – bis die letzte Energie verbraucht ist.
Usedom: Hier kannst du stranden
42 Kilometer Sandstrand von Peenemünde bis ins polnische Świnoujście
bis zu 70 Meter breit – viel Platz zum Sandburgenbauen
flaches, ruhiges Wasser – ideal für Kinder
durchschnittlich 1900 Sonnenstunden pro Jahr
Waldluft trifft Meeresbrise
Was gibt’s als nächstes zu entdecken? Ob Kinderheilwald oder Strandabenteuer – Langeweile ist beim Herbsturlaub auf Usedom ein Fremdwort. - Bild: TMV/Gross
Wer an Inselurlaub denkt, hat oft nur Strand und Wellen im Kopf – doch Usedom kann auch Wald. Und wie! Der Kinderheilwald in Heringsdorf ist ein echtes Juwel für Familien, die Natur spüren, gemeinsam aktiv sein und dabei noch etwas für ihre Gesundheit tun wollen.
Ob Schaukeln, Klettern oder Yoga: Hier wird Bewegung zum Abenteuer und Entspannung zum Erlebnis. Mehr Inspiration für den Familienherbst auf Usedom, Tipps zu Ausflügen und aktuelle Termine findest du unter www.usedom.de.