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Naturfotografie: Fischland-Darß-Zingst im Fokus
Magischer Herbst
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Es sind die frühen Morgenstunden, in denen die Natur ihr fein komponiertes Schauspiel beginnt. Die ersten Sonnenstrahlen tauchen den Bodden in sanftes Licht, Nebel streicht durchs Schilf und die Silhouetten unzähliger Kraniche zeichnen sich im seichten Wasser ab. Mit etwas Glück macht ein Hirsch die Szene perfekt.
Die Choreografie aus Landschaft, Licht und lebendiger Wildnis ist fast zu schön, um wahr zu sein – und doch zeigt sie sich im Herbst auf Fischland-Darß-Zingst genau so. Für alle, die die faszinierenden Augenblicke zwischen Nacht und Tag, Himmel und Erde, Ufer und Wasser mit der Kamera festhalten möchten, gibt es keine bessere Zeit.
Im September und Oktober wird die Halbinsel nicht nur zum Rastplatz für Zehntausende Vögel, sondern auch zum Lieblingsziel für alle, die das Ursprüngliche suchen, sei es durch die Linse, mit dem Fernglas oder einfach mit wachen, staunenden Augen.
Kurze Pause auf der Reise: Zehntausende Kraniche machen Rast
Jeden Herbst rasten bis zu 70.000 Kraniche in der Boddenlandschaft rund um Fischland-Darß-Zingst - ein spektakuläres Naturschauspiel und eines der größten in Mitteleuropa. - Bild: TMV/Gross
Jeden Herbst sammeln sich im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft Zehntausende Kraniche, um Kraft für ihren Weiterflug Richtung Frankreich und Spanien zu tanken. Die flachen Boddengewässer, Wiesen und Felder bieten ideale Bedingungen: Ruhe, Nahrung und Schutz. Mitte Oktober erreicht das Spektakel seinen Höhepunkt, dann bevölkern bis zu 70.000 Vögel die Region.
Besonders eindrucksvoll ist ihr morgendlicher Abflug aus dem Flachwasser am Pramort, einem der besten Beobachtungspunkte. Die weißen Dünen im Hintergrund, das sanfte Licht, der aufsteigende Nebel: Wer das einmal erlebt hat, versteht, warum es Fotografinnen und Fotografen aus ganz Europa hierherzieht.
Wo liegt Fischland-Darß-Zingst
Die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst liegt an der südlichen Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns, eingebettet zwischen Rostock im Westen und Stralsund im Osten. Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft schützt weite Teile der Region – mit Bodden, Stränden, Wäldern und Dünen.
Rotwild auf dem Darß: Hirsche im Hochzeitsmodus
Kranichzug trifft Hirschbrunft. Während sich Tausende Vögel in den Lagunen sammeln, streifen brunftige Hirsche durch die Dünenlandschaft. - Bild: TMV/Gross
Der Herbst hat noch mehr zu bieten: Im September beginnt die Brunftzeit der Rothirsche – ein beeindruckendes Naturschauspiel, das sich in der offenen Landschaft besonders gut beobachten lässt. Anders als in vielen Regionen Deutschlands bewegen sich die Tiere hier auch tagsüber sichtbar über Wiesen und Lagunen. Denn im streng geschützten Kernbereich des Nationalparks wird seit über 35 Jahren nicht gejagt, dadurch hat sich das natürliche Verhalten des Rotwilds wieder stabilisiert.
Momente einfangen: Unterwegs mit Kamera und Kennerblick
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Ein gutes Naturfoto braucht mehr als Technik. Es braucht Geduld, Gespür für den Moment und jemanden, der weiß, wann und wo sich die Tiere zeigen. Einer, der diese Orte kennt wie kaum ein anderer, ist Mario Müller. Seit über 45 Jahren fotografiert der ehemalige Bauingenieur und Architekt die Vogelwelt an der Ostsee. Heute ist er als hauptberuflicher Naturfotograf, Vogelwart und Seeadler-Spezialist unterwegs – und teilt sein Wissen in Exkursionen und Workshops mit Gleichgesinnten.
Naturfotograf Mario Müller führt Gäste exklusiv zu den besten Beobachtungsplätzen. - Bild: TMV/Gross
Teilnehmende profitieren dabei nicht nur von seiner Erfahrung, sondern auch von einem besonderen Vorteil: Für das morgendliche Beobachten am Pramort benötigt man eine spezielle Genehmigung, die Mario besitzt. Während tagsüber alle Interessierten zwischen 8 und 15 Uhr zur Hütte gelangen können, ist der Zugang während der sensiblen Phasen des Vogelzugs stark begrenzt. Maximal 60 Personen dürfen abends den spektakulären Einflug beobachten. Wer mit einem Workshop unterwegs ist, hat also beste Chancen auf das perfekte Bild.
Zingst: Zentrum der Fotografie
Treffpunkt der Szene: Das Max Hünten Haus bietet Kurse, Verleihservice, Ausstellungen und alles für das perfekte Bild.
- Bild: TMV/Gross
Das Ostseeheilbad Zingst hat sich längst einen Namen als Zentrum für Natur- und Umweltfotografie gemacht. Das ganze Jahr über finden rund 20 Ausstellungen und bis zu 200 Fotoworkshops statt. Im Max Hünten Haus, dem Treffpunkt der Szene, gibt es zu jeder Jahreszeit Angebote für jedes Niveau. Darüber hinaus finden Fotografinnen und Fotografen hier technische Beratung, einen hochwertigen Verleihservice und sogar ein professionelles Druckstudio für das eigene Lieblingsbild.
Tipp:
Ein besonderes Highlight ist das Umweltfotofestival „horizonte zingst“, das seit über 15 Jahren Foto- und Naturbegeisterte zusammenbringt. Mit Open-Air-Galerien, Vorträgen und Fotowalks entlang der Küste setzt es eindrucksvolle Akzente. Das Max Hünten Haus bietet ein vielseitiges Angebot. Unter anderem lassen sich wechselnde Ausstellungen in einer lichtdurchfluteten Galerie bestaunen. - Bild: TMV/Gross
Auf einen Blick: Was du zur Naturfotografie auf Fischland-Darß-Zingst wissen solltest
Workshops und Ausrüstung: Max Hünten Haus in Zingst (Verleih, Kurse, Druckstudio)
Rücksicht: Tiere nicht stören, ausgewiesene Wege einhalten
Wer die Natur mag, wird Fischland-Darß-Zingst lieben
Mit dem Fahrrad unterwegs zu den besten Aussichtspunkten des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. - Bild: TMV/Gross
Du bist bereit, den Zauber des Nordens zu entdecken? Dann pack die Kamera ein und erlebe die goldene Jahreszeit so bildgewaltig wie noch nie. Ob mit Weitwinkel oder Tele, ob auf der Pirsch nach besonderen Motiven oder einfach beim stillen Beobachten – im Herbst zeigt sich Fischland-Darß-Zingst von seiner natürlichsten und eindrucksvollsten Seite. Die Region verbindet ursprüngliche Natur mit idealen Bedingungen für Fotografie.
Jeder Blick ist ein neues Motiv, jeder Klick ein Stück Erinnerung. Mehr Informationen zur Region und aktuellen Angeboten findest du unter www.fischland-darss-zingst.de