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Winter- oder Ganzjahresreifen?
Welcher Reifen passt zu mir?
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Eisregen, Matsch, Bodenfrost oder Schnee: In der kalten Jahreszeit sorgen sehr unterschiedliche Wetterverhältnisse für Herausforderungen beim Fahren. Wer nicht eiskalt von glatten Straßen überrascht werden will, sollte sich deshalb rechtzeitig jetzt im Herbst Gedanken machen, mit welchen Reifen das eigene Auto winterfest wird. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte zur Frage „Winter- oder Ganzjahresreifen?“, wann der richtige Zeitpunkt zum Reifenwechsel ist und was gute Winterreifen auszeichnet.
Gummi und Profil machen den Unterschied: Winter- und Ganzjahresreifen im Vergleich
Die richtige Reifenwahl hängt von verschiedenen Kriterien ab und unterscheidet sich je nach Autofahrer. Wichtig für die Entscheidungsfindung sind die jährlich gefahrenen Kilometer, die individuellen Fahrgewohnheiten und die Fahrzeugkategorie und -stärke.
Winterreifen
Im Gegensatz zu Sommerreifen haben Winterreifen eine weichere Gummimischung. Sie verkraften sehr tiefe Temperaturen besser, bleiben länger flexibel und verhärten sich nicht so sehr. Zudem haben sie einen besseren Grip im Schnee und nutzen sich weniger stark ab. Hohe Profilblöcke mit einer großen Anzahl Lamellen sorgen für einen guten Grip und mehr Kontrolle beim Bremsen und Kurvenfahren. Für Autofahrer, die auch im Winter bei Eis und Schnee viele Kilometer bei Eis und Schnee oder in alpine Regionen fahren, sind Winterreifen die richtige Wahl.
Ganzjahresreifen
Ein Ganzjahresreifen muss sich an die Gegebenheiten von Sommer und Winter anpassen. Wer weniger als 10.000 Kilometer im Jahr fährt und sein Auto vornehmlich im Flachland oder im Stadtgebiet nutzt, für den sind Ganzjahresreifen eine gute Wahl. Von Vorteil ist, dass der Autofahrer Zeit und Geld für den saisonalen Reifenwechsel und die Lagerung der Reifen spart.
Bei der Qualität von Ganzjahresreifen sollte nicht gespart werden. Reifen von Premiumherstellern, wie der Goodyear Vector 4Seasons Gen-3, Testsieger laut Auto Bild Ganzjahresreifentest 2021, bieten auf nassen und rutschigen Straßen einen besseren Halt und sorgen für einen kürzeren Bremsweg. Hier finden Sie den gesamten Test: https://www.autobild.de/artikel/ganzjahresreifen-test-2021-225-50-r-17-20594811.html.
Tipp:
Für eine lange Lebensdauer die Ganzjahresreifen jährlich von vorne nach hinten wechseln. Das sorgt für eine gleichmäßige Abnutzung der Profile.
Sommerreifen
Weil Sommerreifen auch bei großer Hitze für Fahr- und Bremsstabilität sorgen müssen, bestehen sie aus einer härteren Gummimischung. Je niedriger die Außentemperatur wird, desto härter wird ein Sommerreifen. Dadurch verliert er schnell den nötigen Bodenkontakt zum kühlen Asphalt und rutscht über die Straße - auch ohne Schnee und Eis.
Praktische Entscheidungshilfe
Eine praktische Entscheidungshilfe, bei der Frage "Winter- oder Ganzjahresreifen?" bietet der Reifenhersteller Goodyear mit seinem Online-Quiz unter www.reifentyp.goodyear.de. Einfach sechs kurze Fragen beantworten und eine Reifenempfehlung bekommen.
Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Reifenwechsel?
Experten empfehlen, sich an der Faustregel „von O bis O“ zu orientieren, die eine Winterreifenzeit von Oktober bis Ostern vorsieht. Wann der Reifenwechsel vorgenommen wird, muss jeder Autofahrer letztlich selbst entscheiden. Denn statt eines vorgegebenen Zeitraums gilt in Deutschland eine sogenannte „situative Winterreifenpflicht“. Demnach dürfen Fahrzeuge bei winterlichen Verhältnissen wie Glatteis, Schneeglätte oder Schneematsch, Eis- oder Reifglätte nur fahren, wenn sie Reifen montiert haben, die das Schneeflocken-Symbol aufweisen oder das M+S-Kennzeichen, wenn sie vor dem 01.01.2018 produziert wurden. „M+S“ steht hier für „Matsch und Schnee“.
Bußgeld für Winterreifen-Muffel
Wenn eine Schleudergefahr durch nasse oder verschmutzte Fahrbahnen besteht, verhelfen besonders im Winter geeignete Winterreifen zu mehr Sicherheit.
Wer bei winterlichen Straßenverhältnissen nicht mit Winterausrüstung unterwegs ist, riskiert ein Bußgeld von immerhin 60 Euro sowie einen Punkt in Flensburg. Werden aufgrund der falschen Bereifung andere Verkehrsteilnehmer beeinträchtigt, ist mitunter sogar das Doppelte fällig. Viel schmerzhafter als mögliche Bußgelder sind aber die versicherungstechnischen Folgen bei einem Unfall: Verursachen Autofahrer bei Schnee und Eis mit Sommerreifen einen Unfall, können sie für den Schaden zur Kasse gebeten werden.
Welche gesetzlichen Anforderungen gibt es für Winterreifen?
Alpine-Symbol: Aktuelle Winterreifen sind am Alpine-Symbol, einem Bergpiktogramm mit Schneeflocke, zu erkennen.
M+S-Kennzeichnung: Zusätzlich gelten bis zum 30. September 2024 Reifen mit M+S- Kennzeichnung als wintertauglich, wenn sie bis zum 31. Dezember 2017 hergestellt wurden. Umgekehrt heißt das: Jeder Reifen, der ab 1. Januar 2018 produziert wurde, muss zwingend das Alpine-Symbol tragen, um wintertauglich zu sein. Zu erkennen ist der Produktionszeitraum an der sogenannten DOT-Nummer auf der Reifenflanke: Die ersten beiden Ziffern geben die Produktionswoche an, die letzten beiden das Produktionsjahr. Eine DOT-Nummer 0118 würde also bedeuten, dass der Reifen im Januar 2018 produziert wurde.
Mindestprofiltiefe: Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe beträgt auch für Winterreifen 1,6 Millimeter. Der ADAC empfiehlt aus Sicherheitsgründen jedoch mindestens 4 Millimeter. Auch das Reifenalter spielt eine Rolle. Nach spätestens sechs Jahren ist die Gummimischung so hart geworden, dass der "Grip" bei tiefen Temperaturen nachlässt.
Schon gewusst?
Mit dem silbernen Rand einer Zwei-Euro-Münze lässt sich leicht überprüfen, ob die Winterreifen noch die vom ADAC empfohlene Profiltiefe von mindestens 4 Millimetern aufweisen. Der silberne Münzrand ist nämlich genau so breit. Wer die Münze ins Profil steckt, sieht, ob noch genug vorhanden ist. Auch eine Ein-Euro-Münze kann benutzt werden: Deren Rand ist 3 Millimeter breit, sollte also von der Seite her gesehen im Profil verschwinden. Gesetzlich vorgeschrieben sind nur 1,6 Millimeter Restprofil.
Was macht einen guten Winterreifen aus?
Winterreifen, wie der 2021 vom ADAC ausgezeichnete Goodyear UltraGrip Performance +, haben viele Profilblöcke mit einer sehr hohen Anzahl an feinen Einschnitten, den Lamellen. Diese können schräg angeordnet sein und verlaufen parallel zu den Blockkanten. Dadurch können die Reifen auf Schnee guten Grip aufbauen. Das sorgt für Stabilität und der Fahrer hat mehr Kontrolle über das Fahrzeug, besonders beim Anfahren, Bremsen und bei Kurvenfahrten. In Kombination mit einer ausgeklügelten Profilgestaltung und innovativen 3-D-Lamellen, die sich bei höheren Geschwindigkeiten verzahnen, bieten solche Reifen optimalen Grip und Komfort bei allen winterlichen Fahrbedingungen.
Frostige Forschung im Schneelabor
Das im Schneelabor von Goodyear gewonnene Wissen wird durch die Testung auf Winterstrecken erweitert und fließt anschließend direkt in die Entwicklung neuer Reifengenerationen ein. - Bild: Goodyear
Im Winter verwandeln dicke Schneeflocken Straßen, Häuser und Felder in eine weiß gepuderte Märchenlandschaft. Dabei sind die Eiskristalle, aus denen Schnee besteht, unter dem Mikroskop farblos. Als weiß werden sie wahrgenommen, weil die sechseckig verzweigten Schneeflocken das einfallende Licht streuen. Jede Schneeflocke ist ein einzigartiges Gebilde aus Millionen von Eiskristallen. Die sechseckige Grundform, die ihre Ursache in der Anordnung der Wassermoleküle hat, ist jedoch allen gemeinsam.
Dieses Wunder im Detail zu untersuchen, haben sich führende Reifenhersteller wie Goodyear zum Ziel gesetzt. In Schneelaboren erforschen Ingenieure die Wechselwirkung zwischen Schnee und Reifen, die anschließend auf Winterstrecken getestet wird. Mehr auf www.goodyear.de/schnee.
Dafür braucht Goodyear ein Schneelabor
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